Titelbild breitband 2018

Erfolgreiche Heimatforscher wechselten auch mal die Perspektive

Geschichts-AG des NKG gewinnt zum achten Mal in Folge den Landespreis für Heimatforschung

(Auszüge aus der Berichterstattung in der RNZ, 13.11.2020, von Peter Lahr)

Wenn ein Artikel mit „eigentlich“ beginnen könnte, ist dieser Tage klar, dass die Corona-Krise wieder zugeschlagen hat. Auch der Landespreis für Heimatforschung blieb von der Pandemie nicht verschont. Wenngleich die für heute vorgesehene Preisverleihung im Stuttgarter Neuen Schloss abgesagt wurde, möchte die RNZ den Gewinnern aus der Region wenigstens in gedruckter Form gratulieren. Trotz ihres jugendlichen Alters handelt es sich bei den zehn Teilnehmern der Geschichts-AG am Nicolaus-Kistner-Gymnasium um so etwas wie „alte Hasen“. Denn zusammen mit ihrer Lehrerin Christine Eggers gewann die Gruppe bereits zum achten Mal in Folge die angesehene Auszeichnung. Diesmal für eine Arbeit über die ersten „Ratsdamen“ im Mosbacher Rathaus.

100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland, das bildete für Christine Eggers den Anlass, das Thema einmal „regional aufzuarbeiten“. Immerhin ergab die Auswertung von Gemeinderatswahlen, dass die Emanzipation auf der politischen Ebene etwas Zeit benötigte, bis sie vor Ort ankam. Als erste Frau saß 1957 Charlotte Brian im Stadtparlament; sie war für einen ausgeschiedenen Stadtrat der Freien Wähler nachgerückt. Und „schon“ 1975 saßen zwei Frauen im Gemeinderat. Das Maximum der „Frauen-Power“ war 1994 erreicht; damals saßen acht Frauen in dem Gremium. Anhand von Interviews und schriftlichen Quellen erforschten die zehn Schülerinnen und Schüler die Biographien der ersten Mosbacher Gemeinderätinnen. Dabei fanden sie heraus, dass deren berufliches Spektrum weit gestreut war. Es reichte von der Chefärztin im Kreiskrankenhaus bis zur Sekretärin und Hausfrau.

„Sie haben alle hinterher die Welt mit etwas anderen Augen gesehen“, beschreibt Christine Eggers einen erfreulichen Perspektivwechsel der Nachwuchsforscher. Immerhin waren im Team vier Jungs mit dabei, die erkannten, dass es für Frauen schwieriger sein kann, sich durchzusetzen. Zwei Mädchen kamen zudem zu der Erkenntnis: „Wir sollten uns nicht nur immer beklagen, sondern auch selber in die Politik gehen.“ Damit brachten sie den Titel der Arbeit auf den Punkt: „Nicht nur reden, sondern (mit)machen“. Lob und Anerkennung zollte Schulleiter Jochen Herkert beim gestrigen Fototermin den engagierten Schülern Jona Schnirch, Felix Bönig, Kai Bönig, Felix Freudenberger, Eva Spitzer, Verena Crnjak, Nele Wiersing, Laura Scheck, Patricia Samol und Sophia Biz.

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Schwarz auf Weiß: NKG ist ,,Digitale Schule‘‘

NKG erneut als „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schulen“ ausgezeichnet

Aufgrund der Pandemiesituation wurde das Nicolaus-Kistner-Gymnasium Mosbach am heutigen Freitag, 13.November 2020, in einer Onlineveranstaltung vom Vorstand der Initiative „MINT Zukunft schaffen“, Thomas Sattelberger und Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt Südwestmetall, bereits zum dritten Mal in Folge als „MINT-freundliche Schule“ und erneut auch als „Digitale Schule“ ausgezeichnet.

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Baden-Württemberg steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär.

Als Vertreter des Mosbacher Gymnasiums nahmen an der Online – Veranstaltung Schulleiter Jochen Herkert und der MINT – Beauftragte Dominik Diemer teil und nahmen die Ehrung auf digitalem Weg in Empfang.

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Die Digitalisierung der Arbeit von morgen

Die Digitalisierung wird auch in Zukunft die Arbeitswelt weiter verändern. Insbesondere für heranwachsende Generationen ergeben sich dadurch eine Reihe neuer beruflicher Möglichkeiten. Jungen Menschen stehen attraktive IT-Berufe offen, wobei Frauen in der IT-Branche weiterhin unterrepräsentiert sind.

Wie Schüler*innen der Oberstufe typische Aufgaben aus der IT-Branche angehen, untersuchten Frau Kotlarov und Herr Nöltner von der EBS Universität für Wirtschaft und Recht im Zuge des MINT-Forschungsprojekts „Do IT!“ im Oktober zusammen mit Schülern*innen des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums Mosbach (NKG Mosbach). Die Schüler*innen konnten dabei eine Reihe typischer Aufgaben aus der Informatik und der Wirtschaftsinformatik kennenlernen, und sich mit dem Team der EBS Universität zu ihrer eigenen Studien- und Berufswahl, insbesondere in Hinblick auf IT-Fächer, austauschen.

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Ohne Bewegung geht es nicht – Fitness wird am NKG groß geschrieben

Schulsport in Zeiten von Corona  ,,Alternativer Sportunterricht‘‘

Mit Freude an der Elz entlang, Vitamin D tanken und bei fitnessorientierten Spaziergängen den Herbst in Mosbach genießen - darüber können sich die Schülerinnen und Schüler des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums (NKG) freuen. Der Fachschaft Sport ist gerade jetzt Bewegung an der frischen Luft besonders wichtig. Daher haben die Schulleitung des Mosbacher Gymnasiums unter Leitung von OStD Jochen Herkert und StD‘in Marion Stoffel zusammen mit dem Krisenteam und der Sportfachschaft den ,,Alternativen Sportunterricht" eingeführt.

,,Dadurch kommen unsere Schülerinnen und Schüler viel an die frische Luft. Neben der Bewegung kann die Achtsamkeit der Schülerinnen und Schüler trainiert werden, indem sie durch spezielle Übungen ihre Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt lenken und Ihre Wahrnehmung schulen" so Dr. Katrin Blatz, Sportlehrerin am NKG, über die Erfahrungen mit Ihrer Klasse. Aufgrund der Einschränkungen im Sportunterricht, beispielsweise sollen ,,alle Betätigungen ausgeschlossen‘‘ werden, ,,für die ein unmittelbarer Körperkontakt erforderlich‘‘ ist, haben sich die Verantwortlichen zu diesem Schritt entschlossen, der in der Schülerschaft sofort auf Begeisterung gestoßen ist. Man spüre dadurch sogar eine zusätzliche Motivation unter den Schülerinnen und Schülern. Es gehe grundsätzlich darum, die Kinder in Bewegung zu bringen. Ohnehin sei Unterricht an der frischen Luft, so lange das Wetter mitmacht, das Beste, wie die Fachschaft Sport einstimmig zum Ausdruck bringt.

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Wochenimpuls Freitag, 23.10.2020

Worte, die gut tun … - Wir packen es an!!!

Bibeltext:

„Und der Herr, unser Gott, sei uns freundlich und fördere das Werk unserer Hände bei uns. Ja, das Werk unserer Hände wollest du fördern!“ (Psalm 90,17)

Auslegung:

Was können wir nicht alles mit unseren Händen machen? – Vom Zähneputzen am Morgen bis zum sich Zudecken am Abend eine ganze Menge: Frühstück und Pausenbrot zubereiten, kochen und backen, aufräumen und putzen, schreiben und malen, sporteln und musizieren, auch zum Erzählen und Lachen benutzen wir unsere Hände… - unüberlegt oder bewusst eingesetzt, selbstverständlich oder gezielt sind unsere Hände tätig.

Immer noch ist Erntezeit, während die Trauben schon geerntet sind, ist die Kartoffel- und Apfelernte noch im vollen Gange. Im Herbst sehen wir zumeist „unserer Hände Werk“ und danken Gott mit dem Erntedankfest, das wir dieses Jahr etwas stiller mancherorts Anfang Oktober gefeiert haben. Zur Erntezeit wird vielen Menschen deutlich, dass unsere Hände zwar viel bewirken können, aber dass der „Anlasser“, der Startknopf für unsere Hände und ihr Werk nicht allein in uns liegt, sondern bei Gott. Der Psalmbeter beschreibt ihn als Freund und Förderer unserer Werke, als Antriebshilfe und Starter.

Und das Produkt unserer Hände kommt uns und/oder unseren Mitmenschen zu Gute: Mein sorgfältig gemaltes Bild poliert meine BK-Note, erfreut aber auch in einer Ausstellung andere Menschen, ein Musikstück ebenso. Ein liebevoll zubereitetes Abendessen, schmeckt nicht nur mir, sondern auch der Familie gut und lässt uns vielleicht auch einen schönen Abend zusammen erleben.

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Fernunterricht ganz nah – Premiere im Neckar-Odenwald-Kreis

Minister Peter Hauk auf Besuch am Mosbacher Gymnasium

Das Mosbacher Nicolaus-Kistner-Gymnasium war die erste Schule im Neckar-Odenwald-Kreis, die vor den Herbstferien für einige Tage den Unterricht für die nahezu 750 Schülerinnen und Schüler auf Fernunterricht umstellte. Diese Form des Unterrichts ist inzwischen durch Verordnungen des Kultusministeriums des Landes Baden-Württemberg mit dem herkömmlichen Präsenzunterricht im Klassenzimmer gleichgestellt. Grund genug für den Landtagsabgeordneten des Neckar-Odenwald-Kreises und Minister für den ländlichen Raum Peter Hauk, sich vor Ort ein Bild zu machen und sich über die gemachten Erfahrungen und Beobachtungen bei Schulleiter OStD Jochen Herkert und seinem Team zu informieren. Vom Elternbeirat nahm dabei die Mosbacher Gesamtelternbeiratsvorsitzende Tanja Bayer teil und vom örtlichen Personalrat Tobias Schölch. Die Verantwortlichen für die IT – Ausstattung am NKG Dominik Diemer und Thorsten Wagner berichten in der Gesprächsrunde ebenso wie die stellvertretende Schulleiterin Marion Stoffel und die Koordinatorin der Unterstufe Elvira Horvath über ihre Erfahrungen bei der Premiere der neuen Unterrichtsform.

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Auswirkungen der Pandemiestufe

Liebe Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler,

in der Kalenderwoche 43 (19.10. bis 23.10.20) findet für die Klassen 5 bis 10 und die Kursstufe 1 Präsenzunterricht statt. Die Kursstufe 2 ist in dieser Zeit im Fernunterricht.

Ab kommenden Montag, dem 19.Oktober 2020, gilt dabei die geänderte Corona VO Schule. Dieser ist unter anderem zu entnehmen, dass eine Pflicht zum Tragen einer Maske ab Klasse 5 in den weiterführenden Schulen auch in Unterrichtsräumen (vgl. § 6a) besteht.

Ich kann Sie alle nur eindringlich bitten und auffordern, die uns in diesen Zeiten zum Schutz und zur Eindämmung des Infektionsgeschehens auferlegten Regelungen einzuhalten und gemeinsam den Herausforderungen in diesen Wochen und Monaten zu begegnen. Ich danke Ihnen sehr dafür.

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Informationen auf der Cloud und auf dem Vertretungsplan.

Mit herzlichen Grüßen

Jochen Herkert, Oberstudiendirektor

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Studien- und Beruforientierung

Informationen zur Studien- und Schulberatung an Ihrer Schule finden Sie hier. informieren sie sich auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit