Titelbild breitband 2018

Summer School per Videoschalte

MINT- freundliche Schule aus der Distanz. Virtuelle Angebote der DHBW Mosbach werden von Schülerinnen und Schüler des NKG auch in den Ferien gerne genutzt.

Peter Steinert von der DHBW

Junge Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche Bereiche zu begeistern ist zu Zeiten von Home-Schooling nicht immer so einfach, denn solch praxisorientierte Bereiche brauchen mehr als reine Wissensvermittlung. Technik muss angefasst und ausprobiert werden, um sie zu verstehen. Die alljährliche Summer School der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach brachte die Naturwissenschaften direkt zu den Gymnasiasten nach Hause.

Teilgenommen haben 12 interessierte 7. Klässler des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums Mosbach. Dank der Unterstützung der Labormitarbeiter der DHBW Mosbach und Lehrerin Judith Haas erhielten die Schülerinnen und Schüler am letzten Schultag ihr Summer School Paket direkt mit nach Hause. Die Bausätze wurden im Vorfeld so vorbereitet, dass an der Elektronik die üblichen Lötarbeiten nicht mehr erforderlich waren.

Angeleitet von Peter Steinert, Akademischer Mitarbeiter für Ingenieurdidaktik, konnten die Teilnehmende in den beiden Onlinemeetings eigenständig ein funktionsfähiges Geschicklichkeitsspiel bauen und ausprobieren. Die zweieinhalb Stunden Programm waren gefüllt mit allerlei Infos über Elektrotechnik. Als Flip-Flops beispielsweise werden nicht nur die beliebten Badeschlappen genannt, sondern auch eine elektronische Schaltung, die zwei stabile Zustände annehmen kann. „Highlight für die Teilnehmenden war definitiv das erste Anschalten und der Funktionstest, bei dem die Siebtklässler das Ergebnis ihrer geleisteten Arbeit sehen konnten“, so Steinert.

Das Sammeln solcher praktischen Erfahrungen ist zu Zeiten von fehlendem Präsenzunterricht für die jungen Schülerinnen und Schüler enorm wichtig. Mit dem Summer School Programm sind die Siebtklässler nun bestens für den kommenden Physikunterricht in der 8. Klasse eingestimmt, auf dessen Lehrplan ebenfalls elektronische Bauteile und Schaltungen stehen.

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Informatik trotz Corona - Jugendwettbewerb Informatik am NKG

Trotz aller widrigen Umstände rund um die Schulschließungen haben 76 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7,8,9 und Kursstufe am Jugendwettbewerb Informatik, der online in zwei Runden ausgetragen wird und u.a. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der Gesellschaft für Informatik unterstützt wird, teilgenommen.

Die Ergebnisse des Mosbacher Gymnasiums sind dabei hervorragend, denn neben zahlreichen Anerkennungen gab es über ein Dutzend erste und zweite Preise. Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern und hoffen im kommenden Jahr wieder unter normalen Bedingungen am Wettbewerb teilnehmen zu können.

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Mathematik trotz Corona

Auch dieses Jahr fand der Kängurutag am Nicolaus-Kistner-Gymnasium statt, wenn auch aufgrund der Coronasituation das Ganze als Onlineveranstaltung durchgeführt werden musste. Der Wettbewerb ist ein Multiple-Choice-Wettbewerb mit vielfältigen Aufgaben zum Knobeln, zum Grübeln, zum Rechnen und zum Schätzen, der vor allem Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken soll und weltweit zu den größten Wettbewerben gehört. Jetzt kamen die freudigen Ergebnisse an das NKG, in denen viele Schülerinnen und Schüler sehr gut abgeschnitten haben.

Wir hoffen, dass im kommenden Schuljahr der Wettbewerb wieder unter normalen Bedingungen stattfinden kann.

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Das NKG greift nach den Sternen

Die Umwelt-AG am Nicolaus-Kistner-Gymnasium greift nach den Sternen – erfolgreiche Teilnahme am Astro Pi-Wettbewerb der ESA (European Space Agency)

von Dr. Andreas Schnirch (Dozent für Mathematik und Informatik an der PH Heidelberg)

Zu Beginn dieses Schuljahres wurde am Nicolaus Kistner Gymnasium (NKG) eine Umwelt-AG ins Leben gerufen, mit der Idee, Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu geben, umweltrelevante Projekte zu entwickeln und durchzuführen. Etwa zeitgleich schrieb die europäische Raumfahrtbehörde ESA ihr Astro Pi-Projekt aus. Hintergrund: Auf der internationalen Raumstation ISS gibt es zwei Raspberry Pi-Mikrocomputer, die unter anderem mit Kameras ausgestattet sind, mit denen man aus 400 km Höhe Fotoaufnahmen von der Erde machen kann. Schülerinnen und Schülergruppen hatten nun die Möglichkeit, sich mit kleinen Forschungsprojekten zu bewerben. Die jungen Forscherinnen und Forscher mussten dazu eine wissenschaftliche Fragestellung entwickeln und ein Computerprogramm (Programmiersprache Python) schreiben, das nach positiver Begutachtung dann für maximal drei Stunden (2,5 Erdumrundungen) auf der ISS läuft. Anfang Mai werden die dabei gesammelten Daten den Gruppen zur Auswertung zur Verfügung gestellt. In der letzten Phase wird dann noch ein Abschlussbericht erwartet.

Die Idee der Mitglieder der am NKG neu gegründeten Umwelt-AG war es nun, sich mit einer umweltrelevanten Fragestellung, für das Astro Pi-Projekt der ESA zu bewerben. Im Brainstorming sammelte man verschiedene Themenvorschläge und entschied sich letztlich für die Untersuchung der Möglichkeiten der Fernerkundung von Gletschergebieten. Für die Bewerbung, die man selbstverständlich in englischer Sprache leisten musste, benötigten die kleinen Umweltdetektive dann noch einen Teamnamen. Passend einigte man sich auf YED – Young Environmental Detectives.UmweltAG 2

Die Bewerbungsphase verlief erfolgreich und YED war eine von insgesamt ca. 500 Gruppen aus ganz Europa und Kanada, die einen positiven Bescheid erhielten. Als besonderes Highlight bekam das NKG für seine Umwelt-AG dann auch noch eine kleine Kiste von der ESA kostenlos zugesendet, in dem sich ein Raspberry Pi mit Kamera mit allem nötigen Zubehör sowie ein Sensor-Modul befanden.

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Studien- und Beruforientierung

Informationen zur Studien- und Schulberatung an Ihrer Schule finden Sie hier. informieren sie sich auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Kontakt

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