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Worte, die gut tun in „besonderen“ Zeiten – Gott ist für uns da!

Liebe Schüler*innen und Eltern, liebe Kolleg*innen, werte Schulgemeinschaft,

nun ist das neue Schuljahr kaum vier Wochen alt, wir haben uns wieder eingewöhnt und im Alltag zurechtgefunden, da fehlen bereits vorübergehend die ersten Schüler*innen und Lehrer*innen und bilden Lücken in unserer Mitte. - Corona hat uns im Griff, bestimmt unseren Alltag und fordert uns heraus.

Vielleicht ist es für manche bereits selbstverständlich, unter „Coronabedingungen“ zu leben und zur Schule zu gehen. Andere „nervt“ Corona bereits mächtig, man möchte wieder zu seinen Gewohnheiten zurückkehren. Wieder andere hat Corona verunsichert, sie haben vielleicht sogar Angst vor den nächsten Wochen und Monaten: Schaffe ich mit Corona mein Abi?, komme ich mit digitalem Unterricht zurecht?, werde ich gesund bleiben oder schnell wieder gesund?

Viele Fragen bleiben zunächst ohne Antworten. Flexibilität und Durchhaltevermögen wird von uns allen gefordert. Darum möchte ich Euch bzw. Ihnen „Worte“ zur Seite stellen, die gut tun wollen, die uns stärken und Mut machen können, die uns Hoffnung geben. Eine Auswahl …

Lieder, die gut tun können:

  1. „Mercy is Falling/Herr, deine Gnade“ (Text und Melodie: David Ruis)

„Mercy is falling, is falling, is falling, mercy it falls like the sweet spring rain. Mercy is falling, is falling all over me. Hey-oh, I receive Your mercy. Hey-oh, I receive Your grace. Hey-oh, I will dance forevermore.“

  1. „Und so geh‘ nun deinen Weg“ – Refrain (Text und Musik: Clemens Bittlinger)

„Und so geh nun deinen Weg ohne Angst und voll Vertrau’n, dass du nicht alleine gehst, darauf kannst du bau’n. Gottes guter Segen zieht mit dir in’s Land und auf allen Wegen hält dich seine Hand. Gottes guter Segen zieht mit dir in’s Land und auf allen Wegen hält dich seine Hand.“

  1. „Von guten Mächten“ – Vers 7 (Text: Dietrich Bonhoeffer, EG 65)

„Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Psalmworte, die gut tun können:

1) Psalm 22,2-12: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich schreie, aber meine Hilfe ist fern. Mein Gott, des Tages rufe ich, doch antwortest du nicht, und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe. … Sei nicht ferne von mir …“

2) Psalm 121,1: „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. …“

3) Psalm 30,12f.):„Du hast mir meine Klage verwandelt in einen Reigen, du hast mir den Sack der Trauer ausgezogen und mich mit Freude gegürtet, Dass ich dir lobsinge und nicht stille werde, Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.“

„Nicht alles ist abgesagt …“:

Dieses Textbild (Quelle unbekannt) habe ich selbst dieser Tage geschenkt bekommen und möchte es Euch bzw. Ihnen weiterschenken: „Nicht alles ist abgesagt …“ sagt zweierlei aus:

 Andacht

Zum einen, die Perspektive zu wechseln und einen Blick zu bekommen, auf das was nicht abgesagt, sondern erlaubt und möglich ist. Positiv zu sehen, was wir in einer gewissen Situation, in der man z.B. vorrübergehend zu Hause bleiben muss, tun kann.

Zum anderen erfreue ich mich am Regenbogen. Der Regenbogen ist ein immer wieder gern gesehenes Naturschauspiel und ein uraltes Symbol zugleich. Ich stelle mir vor, dass der „Tunnel“ durch den wir alle durch Corona gehen müssen/mussten, keine düstere schmale Röhre mehr sein muss, wenn die Decke des Tunnels in Regenbogenfarben ausgemalt ist. Welch positive Wirkung können diese strahlenden Farben auf uns haben!? Zumal sie mit einem großen Versprechen verbunden wurden, Gottes Bund mit Noah bzw. den Menschen:

„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.“ (1. Mose 8,22; 9,12f.)

Aber auch noch etwas ist mir wichtig. Worte die gut tun, sind nicht nur Worte, die mir gesagt werden, die ich höre, sondern auch Worte, die ich aussprechen darf – meinen Kummer, meine Sorgen, meine Befürchtungen, meine Einsamkeit und und und. Ich hoffe und wünsche, dass jeder von uns hierzu eine Möglichkeit findet. Der gemalte Regenbogen kann eine sein, ein Kummerkasten wäre eine andere Möglichkeit wie auch Personen eures Vertrauens oder ganz anonym die Telefonseelsorge.

Worte, die gut tun, Licht am Ende des Tunnels – ich hoffe, ihr könnt die Worte finden und das Licht sehen. Ich hoffe, keiner von uns ist trotz des Abstandhaltens alleine, einsam oder hilflos. Bleibt gesund oder werdet hoffentlich bald wieder gesund!

In diesem Sinne wünsche ich allen Gottes reichen Segen, Schutz und Geleit

Pfarrerin Dr. Heike Vierling-Ihrig, Religionslehrerin/NKG

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